„Oh, er war ein wahrer Blutsauger, dieser Scrooge! Ein gieriger, zusammenkratzender, festhaltender, geiziger alter Sünder: hart und scharf wie ein Kiesel, aus dem noch kein Stahl einen warmen Funken geschlagen hat, verschlossen und selbstgenügsam und ganz für sich, wie eine Auster. Die Kälte in seinem Herzen machte seine alten Gesichtszüge starr, seine spitze Nase noch spitzer, sein Gesicht runzlig, seinen Gang steif, seine Augen rot, seine dünnen Lippen blau, und sie klang aus seiner krächzenden Stimme heraus. Ein frostiger Reif lag auf seinem Haupt, auf seinen Augenbrauen, auf dem starken struppigen Bart. Er schleppte seine eigene niedere Temperatur immer mit sich herum: in den Hundstagen kühlte er sein Kontor wie mit Eis, zur Weihnachtszeit machte er es nicht um einen Grad molliger.“(Dickens, 2002: S.1)
So ähnlich fängt Charles Dicken´s „A Christmas Carol“ an. Die Geschichte handelt vom alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der menschliche Gefühle für einen Schwindel hält und seine Mitmenschen mit Verachtung bestraft
Am Weihnachtsabend erhält er Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern, die ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor Augen führen und ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. “ Scrooge war besser als sein Wort[...]“
Charles Dickens´Weihnachtgeschichte ist ein alter Klassiker und gehört zu Weihnachten, wie der Schnee und der Weihnachtsmann, auch wenn der Schnee dieses Jahr ausfällt, „A Christmas Carol“ sollte es nicht
1 Kommentar
Dezember 23, 2007 um 5:57
also..
ich wollte nur mal sagen, dass zu Weihnachten das Christkind dazugehört…
SHOOT SANTA….CHRISTKINDL RULES!!!
your loyal visitor anna