…eigentlich „Schreiben“? Ebenfalls von Bedeutung, da sich unser Blog auch der Kunst des Schreibens widmet!
Ich habe auch in diesem Fall Meyer´s Lexikon zu Rate gezogen und folgendes gerausgefunden!
Schreiben [von lateinisch scribere, eigentlich »mit dem Griffel einritzen«], das Anbringen von Schriftzeichen eines Schriftsystems auf einer mehr oder weniger dauerhaften Unterlage zum Zweck der Kommunikation; heute auch die Aufzeichnung von Daten. – Im Alten Orient drückte man die Keilschrift mit einem Schilfgriffel in (feuchte) Tontafeln. Inschriften meißelte man in Stein, später auch in Bronzetafeln. Auch Rinde, Bast, Leder, Leinen u. a. benutzte man als Beschreibstoff (zum Teil noch heute bei Naturvölkern). Der wichtigste Beschreibstoff des Altertums war der Papyrus aus Ägypten, seit der Spätantike das Pergament, bis es im Spätmittelalter vom Papier verdrängt wurde. Während in China Pinsel verwendet wurden, dienten in der Antike als Schreibwerkzeuge für Tinten zunächst Binsen, dann die Rohrfeder (aus Schilfrohr), daneben der Stilus (Griffel) für Wachstäfelchen, im Mittelalter folgte der Gänsekiel. Seit dem Spätmittelalter setzten sich daneben auch Graphitstifte durch. Die Schreibfeder aus Stahl wurde 1780 erfunden, im 20. Jahrhundert kamen Füllfederhalter und Kugelschreiber auf. Neben das Schreiben mit der Hand trat im 19. Jahrhundert die mechanische Schreibmaschine, die heute elektronisiert und vielfach durch den PC ersetzt ist. Das Drucken mit beweglichen Lettern, dem das Setzen der Typen vorausgeht, wurde um 1450 von J. Gutenberg praktiziert. Druck- und Schreibschriften nahmen eine getrennte Entwicklung. (Schrift, Kalligrafie)
Grundlage für die im Unterricht verwendeten Schreibschriften sind anerkannte Normalphabete; wesentlichen Einfluss auf ihre Entwicklung übten in Deutschland L. Sütterlin und Rudolf Koch, in der Schweiz P. Hulliger, in Österreich A. Legrün aus. 1935–41 wurde an deutschen Schulen die »deutsche Schrift« eingeführt, eine Frakturschrift, dann wurde eine Antiquaschrift zur »Deutschen Normalschrift« erhoben. Sie wurde 1952 durch den »Iserlohner Schreibkreis« neu gestaltet und in modifizierter Form 1954 von der Kultusministerkonferenz als »lateinische Ausgangsschrift« anerkannt. – In Österreich gilt die »Österreichische Schulschrift 1965«; in der Schweiz entwickelte die »Schweizerische Studienkommission für Schrift und Schreiben« 1945/46 eine »Schulschrift«. – Eine Sonderform der Schreibschrift ist die Stenografie(Kurzschrift).
Nun ich würde sagen, dass wir mit dem besten Wissen ausgestattet sind, also her mit den Dikussionen über Literatur und der Kunst des Schreibens! ![]()
Eure Sanja